Plíseň Bramboru na Rajčatech a Bramborách: Bio Ochrana

Krautfäule (Phytophthora) Erkennen und Bio Bekämpfen

Die Krautfäule (Phytophthora infestans) ist eine der gefährlichsten Pflanzenkrankheiten im Biogarten. 🍅 Von einem Tag auf den nächsten werden die Blätter schwarz — laut ÖMKi gilt: Gegen Krautfäule hilft nur Vorbeugung.


🌡️ Infektionsbedingungen

Bedingung Wert
🌡️ Temperatur 10–25°C (Optimum 18–22°C)
💧 Nasse Blätter Mindestens 4 Stunden
🌧️ Auslöser Regen, Nebel, Beregnung von oben

⚠️ Besonders gefährlich: warmer Tag → kühle Nacht mit Regen. Erste Symptome binnen 24–72 Stunden möglich.


🔬 Symptome

  1. 🟡 Ölig wirkende, gelblich-graue Blattflecken
  2. 🟤 Flecken werden braun, wachsen schnell
  3. 🌫️ Weißer Pilzrasen auf der Blattunterseite (bei Feuchtigkeit)
  4. 💀 Schwärzung, Verwelken, Blattfall

An Früchten: marmorierte, braune, harte Flecken vom Stielansatz — fault von innen. Am Stängel: braune Flecken → Trieb stirbt ab.


🛡️ Vorbeugung

  • 💧 Tröpfchenbewässerung — nie von oben! Nie abends gießen!
  • 🌱 Resistente Sorten (Phantasia F1, Legend, Ferline)
  • ✂️ Regelmäßiges Ausgeizen + Aufbinden → gute Luftzirkulation
  • 🌾 Mulchen (10–15 cm Stroh) → keine Bodenspritzer auf Blätter
  • 🏠 Folientunnel → Regen trifft Blätter nicht (gut lüften!)

🧪 Bio-Behandlung

Kupfer-Hydroxid / Bordelaiser Brühe — max. 4 kg Reinkupfer/ha/Jahr (EU-Bio-VO). Vorbeugend vor dem Regen ausbringen! Kontaktwirkung — heilt befallenes Gewebe nicht. Befallenes sofort entfernen und verbrennen — nicht kompostieren!


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  • 📷 Foto aufnehmen → KI identifiziert und empfiehlt Bio-Behandlung
  • 🌧️ Warnung bei Krautfäule-riskantem Wetter (warm + feucht)
  • 📖 Gartentagebuch: Kupfereinsatz dokumentieren

✨ Fazit

Krautfäule ist mit konsequenter Vorbeugung beherrschbar: Tröpfchenbewässerung, resistente Sorten, Belüftung, Mulch und vorbeugender Kupfereinsatz vor Risikowetter. 🍅

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  • Was ist Krautfäule und warum ist sie so gefährlich?

    Die Krautfäule (Phytophthora infestans) ist eine der gefährlichsten Pflanzenkrankheiten im Biogarten. Innerhalb eines Tages können Tomaten- und Kartoffelblätter schwarzwerden. Nach ÖMKi-Forschern gilt: gegen Krautfäule hilft nur Vorbeugung. Dieser Oomyceten-Erreger verursachte auch die Irische Hungersnot (1845–49).

  • Unter welchen Wetterbedingungen tritt Krautfäule auf?

    Krautfäule braucht 10–25°C Temperatur (Optimum 18–22°C), nasse Blätter (mindestens 4 Stunden) und hohe Luftfeuchte. Besonders gefährlich: warmer Tag gefolgt von kühler Nacht mit Regen oder Nebel. Erste Symptome können innerhalb von 24–72 Stunden auftreten.

  • Wie erkennt man Krautfäule an Tomaten?

    Blätter zeigen ölig wirkende, gelblich-graue Flecken, die schnell braun werden und große unregelmäßige Flächen bilden. Bei Feuchtigkeit ist weißer Pilzrasen auf der Blattunterseite sichtbar. An Früchten entstehen marmorierte, braune, harte Flecken vom Stielansatz — sie faulen von innen. Stängel zeigen braune Flecken, worauf die Triebe absterben.

  • Welche Bio-Methoden verhindern Krautfäule?

    Tröpfchenbewässerung (nie von oben, nie abends), resistente Sorten (Phantasia F1, Legend, Ferline), gute Luftzirkulation, Mulchen mit 10–15 cm Stroh und vorbeugender Kupfer-Hydroxid-Einsatz vor Risikowetter. Ein Folientunnel schützt vor Regen (mit guter Belüftung). Befallenes Material sofort entfernen und verbrennen — nicht kompostieren.

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