Vrcholová Hniloba Rajčat a Paprik: Příčiny a Bio Řešení

Erbsen Anbauen im Biogarten: Der Stickstoffbinder im Frühjahr

Die Erbse ist eine der wertvollsten Frühlingspflanzen im Biogarten — eine stickstoffbindende Hülsenfrucht, die den Boden für die Folgekultur verbessert. Kältetolerant, früh gesät, schnell erntereif. 🫛


Sorten

SorteHülseHöhe
PflückerbseNicht essbar60-150 cm
Zuckererbse (Mangetout)Ganze Hülse essbar60-100 cm
Knackerbse (Snap Pea)Dick, knackig60-120 cm
ZwergerbseVariiert30-50 cm (ohne Rankhilfe)

Aussaatzeiten

SaatzeitErnte
Feb.–März (früh)Mai–Juni
März–April (Hauptsaison)Juni–Juli
Juli–Aug. (Herbst)Okt.–Nov.

Im Sommer NICHT säen — Hitze sterilisiert die Blüten!


Pflege

  • Saattiefe: 3-5 cm, Reihenabstand: 30-40 cm, Pflanzabstand: 5-8 cm
  • Rankhilfe: Gitter, Reisig, Drahtgeflecht
  • Gießen: wenig bis zur Blüte, reichlich während der Hülsenbildung
  • Nicht mit Stickstoff düngen — sie binden ihn selbst!

Ernte

  • Alle 2-3 Tage ernten — je mehr du pflückst, desto mehr trägt die Pflanze!

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Fazit

Erbsen: Stickstoffbindung + frühe Aussaat + schnelle Ernte. Setze sie in der Fruchtfolge vor stickstoffhungrige Kulturen. 🫛

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  • Warum sollten Erbsen nicht mit Stickstoff gedüngt werden, wenn die meisten Gemüsearten ihn lieben?

    Rhizobium-Bakterien an den Erbsenwurzeln wandeln Luftstickstoff in eine für die Pflanze nutzbare Form um, wodurch Erbsen praktisch stickstoffautark sind. Wird trotzdem mit Stickstoff gedüngt, wird die Pflanze „faul“ — sie stellt die Zusammenarbeit mit den Bakterien ein, weil sie einen leichteren Weg zu Nährstoffen findet, was wiederum bedeutet, dass der Boden nicht mit Stickstoff für die Folgekultur angereichert wird — genau das wäre aber einer der Hauptvorteile des Erbsenanbaus.

  • Warum sterilisiert Sommerhitze die Erbsenblüten, wenn andere Hülsenfrüchte Wärme gut vertragen?

    Der Pollen der Erbsenblüte reagiert besonders empfindlich auf anhaltende Hitze über 25°C, da die Proteinstruktur der Pollenkörner bei solchen Temperaturen denaturiert, bevor sie die Narbe erfolgreich befruchten kann. Dadurch bilden sich zwar Blüten, aber es entstehen keine Hülsen daraus — das ist ein völlig anderer Mechanismus als Trockenheitstoleranz, weshalb auch regelmäßiges Gießen dagegen nicht hilft.

  • Warum müssen Erbsen alle 2-3 Tage geerntet werden, und warum trägt die Pflanze mehr, wenn man häufiger erntet?

    Das biologische Ziel der Erbsenpflanze ist es, Samen reifen zu lassen und zu verbreiten, sobald also eine Hülse zu reifen beginnt und die Samen hart werden, erhält die Pflanze ein hormonelles Signal, die Produktion neuer Blüten und Hülsen zu drosseln. Regelmäßiges Ernten entfernt die reifenden Hülsen, die dieses Signal auslösen, sodass die Pflanze weiterhin neue Blüten und Hülsen bildet, weil sie „glaubt“, noch nicht genug Samen produziert zu haben.

  • Warum brauchen höhere Erbsensorten eine Rankhilfe, während Zwergerbsen auch ohne auskommen?

    Höhere Erbsensorten (60-150 cm) entwickeln einen dünnen, mit Ranken bewehrten Stängel, der allein nicht stark genug ist, um die gesamte Pflanze aufrecht zu halten — die Ranken haben sich evolutionär genau dafür entwickelt, sich an anderen Pflanzen oder Gegenständen festzuhalten und dem Licht entgegenzuklettern. Ohne Rankhilfe würde der Stängel zu Boden fallen, wo Blätter und Hülsen im Kontakt mit feuchtem Boden leicht faulen würden, und auch die Ernte würde deutlich umständlicher.

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